Beschreibung
Microsoft Windows Server 2022 Standard 16 Core kaufen
Microsoft Windows Server 2022 Standard ist ein bewährtes Serverbetriebssystem für kleine und mittelständische Unternehmen, professionelle Netzwerke und gering virtualisierte IT-Umgebungen. Die Serverplattform eignet sich für die zentrale Verwaltung von Benutzern, Computern, Dateien, Zugriffsrechten und geschäftlichen Anwendungen.
Das angebotene 16-Core-Paket dient zur Lizenzierung von bis zu 16 physischen Prozessorkernen. Es erfüllt damit die von Microsoft vorgeschriebene Mindestlizenzierung für einen physischen Server. Verfügt Ihre Serverhardware über mehr als 16 physische Kerne, müssen zusätzliche Core-Lizenzen erworben werden.
Windows Server 2022 Standard kann unter anderem als Domänencontroller, Dateiserver, Druckserver, Anwendungsserver oder Hyper-V-Host eingesetzt werden. Die Version verbindet klassische Windows-Server-Funktionen mit erweiterten Sicherheitsmechanismen und Möglichkeiten zur Integration lokaler Systeme in Microsoft Azure.
Windows Server 2022 für Unternehmen
Mit Windows Server 2022 können zentrale IT-Dienste im Unternehmen bereitgestellt und verwaltet werden. Benutzerkonten, Zugriffsrechte, Computer und Gruppenrichtlinien lassen sich über eine gemeinsame Serverumgebung organisieren.
Typische Einsatzmöglichkeiten sind:
- Active Directory und zentrale Benutzerverwaltung
- Verwaltung von Computern und Arbeitsplätzen
- Zentrale Datei- und Dokumentenablage
- Freigabe und Verwaltung von Netzwerkdruckern
- DNS- und DHCP-Dienste
- Bereitstellung von Unternehmenssoftware
- Datensicherung und Systemwiederherstellung
- Virtualisierung mit Microsoft Hyper-V
- Einrichtung von Datei-, Anwendungs- und Datenbankservern
- Anbindung von Niederlassungen und mobilen Arbeitsplätzen
- Integration in hybride Azure-Umgebungen
Was bedeutet Windows Server 2022 Standard 16 Core?
Windows Server 2022 wird anhand der physischen Prozessorkerne des Servers lizenziert. Dabei gelten folgende Mindestvorgaben:
- Mindestens 8 Core-Lizenzen pro physischem Prozessor
- Mindestens 16 Core-Lizenzen pro physischem Server
- Alle physischen Prozessorkerne müssen vollständig lizenziert werden
Das 16-Core-Paket ist daher ausreichend, wenn der Server insgesamt höchstens 16 physische Kerne besitzt und gleichzeitig die Mindestlizenzierung von 8 Kernen je physischem Prozessor eingehalten wird.
Beispiele für die Core-Lizenzierung
| Serverkonfiguration | Benötigte Core-Lizenzen | Reicht das 16-Core-Paket? |
|---|---|---|
| 1 Prozessor mit 6 physischen Kernen | 16 Cores wegen der Mindestlizenzierung pro Server | Ja |
| 1 Prozessor mit 8 physischen Kernen | 16 Cores wegen der Mindestlizenzierung pro Server | Ja |
| 1 Prozessor mit 16 physischen Kernen | 16 Cores | Ja |
| 2 Prozessoren mit jeweils 8 physischen Kernen | 16 Cores | Ja |
| 1 Prozessor mit 20 physischen Kernen | 20 Cores | Nein, zusätzlich werden 4 Cores benötigt |
| 2 Prozessoren mit jeweils 12 physischen Kernen | 24 Cores | Nein, zusätzlich werden 8 Cores benötigt |
| 2 Prozessoren mit jeweils 16 physischen Kernen | 32 Cores | Nein, ein weiteres 16-Core-Paket wird benötigt |
Hinweis: Für die Lizenzierung zählt die Anzahl der tatsächlich vorhandenen physischen Prozessorkerne. Logische Prozessoren oder zusätzliche Threads durch Hyper-Threading werden nicht als weitere physische Kerne berechnet.
Virtualisierungsrechte von Windows Server 2022 Standard
Nach vollständiger Lizenzierung aller physischen Kerne des Servers erlaubt Windows Server 2022 Standard den Betrieb von bis zu zwei virtuellen Windows-Server-Instanzen.
Zusätzlich kann Windows Server auf dem physischen Server installiert werden. Werden beide erlaubten virtuellen Instanzen genutzt, darf die physische Installation jedoch ausschließlich zur Bereitstellung, Verwaltung und Wartung der Virtualisierungsumgebung verwendet werden.
Der physische Server kann in diesem Fall beispielsweise folgende Aufgaben übernehmen:
- Betrieb der Hyper-V-Rolle
- Verwaltung der virtuellen Maschinen
- Sicherung der virtuellen Server
- Überwachung der Virtualisierungsumgebung
- Installation notwendiger Treiber und Verwaltungswerkzeuge
Die physische Installation darf bei Nutzung beider VM-Rechte nicht zusätzlich als allgemeiner Datei-, Anwendungs-, Druck- oder Domänenserver eingesetzt werden.
Beispiel für eine virtualisierte Serverumgebung
Ein vollständig lizenzierter Server mit Windows Server 2022 Standard kann beispielsweise folgendermaßen betrieben werden:
- Physische Installation als reiner Hyper-V-Host
- Virtuelle Maschine 1 als Domänencontroller und DNS-Server
- Virtuelle Maschine 2 als Datei- oder Anwendungsserver
Für jeweils zwei weitere virtuelle Windows-Server-Instanzen muss die vollständige Anzahl der physischen Kerne erneut mit Windows Server 2022 Standard lizenziert werden.
Wann ist Windows Server 2022 Datacenter sinnvoll?
Windows Server 2022 Standard ist für physische und gering virtualisierte Serverumgebungen vorgesehen. Wenn eine größere Anzahl virtueller Windows-Server betrieben werden soll, kann die Datacenter-Edition wirtschaftlich sinnvoller sein.
Nach vollständiger Core-Lizenzierung erlaubt Windows Server 2022 Datacenter eine unbegrenzte Anzahl virtueller Windows-Server-Instanzen auf dem lizenzierten Host.
Windows Server CALs sind separat erforderlich
Das 16-Core-Paket lizenziert den Betrieb der Windows-Server-Software. Die Zugriffsrechte für Benutzer oder Geräte sind darin grundsätzlich nicht enthalten.
Für jeden Benutzer oder jedes Gerät, das direkt oder indirekt auf Windows Server 2022 zugreift, wird normalerweise eine passende Windows Server CAL benötigt. CAL steht für Client Access License beziehungsweise Clientzugriffslizenz.
Windows Server 2022 User CAL
Eine User CAL wird einer bestimmten Person zugeordnet. Der lizenzierte Benutzer darf mit verschiedenen Geräten auf die Windows-Server des Unternehmens zugreifen.
Eine User CAL eignet sich häufig für Mitarbeitende, die mit mehreren Geräten arbeiten, zum Beispiel mit einem Büro-PC, einem Notebook und einem mobilen Gerät.
Windows Server 2022 Device CAL
Eine Device CAL wird einem bestimmten Gerät zugeordnet. Dieses Gerät darf anschließend von verschiedenen Personen für den Zugriff auf Windows Server verwendet werden.
Device CALs können für gemeinsam genutzte Computer, Produktionsarbeitsplätze, Empfangssysteme oder Geräte im Schichtbetrieb wirtschaftlich sinnvoll sein.
User CAL oder Device CAL?
| Nutzungssituation | Häufig geeignete CAL |
|---|---|
| Eine Person verwendet mehrere Geräte | User CAL |
| Mehrere Personen verwenden einen gemeinsamen Computer | Device CAL |
| Fest zugeordnete Büroarbeitsplätze | Häufig User CAL |
| Schichtbetrieb mit gemeinsam genutzten Geräten | Häufig Device CAL |
| Gemischte Unternehmensumgebung | Kombination aus User CALs und Device CALs möglich |
Windows Server 2022 CALs können grundsätzlich auch für den Zugriff auf ältere Windows-Server-Versionen verwendet werden. Ältere Windows Server CALs berechtigen dagegen nicht zum Zugriff auf Windows Server 2022.
Remotedesktopdienste und RDS-CALs
Windows Server 2022 erlaubt bis zu zwei gleichzeitige Remotedesktopverbindungen für administrative Aufgaben. Diese Verbindungen sind ausschließlich zur Verwaltung des Servers vorgesehen.
Sollen Mitarbeitende einen vollständigen entfernten Arbeitsplatz oder zentral bereitgestellte Programme über Remote Desktop Services nutzen, werden zusätzliche Windows Server 2022 RDS-CALs benötigt.
Je nach Nutzung stehen zwei Varianten zur Verfügung:
- RDS User CAL für einen bestimmten Benutzer
- RDS Device CAL für ein bestimmtes Gerät
Eine RDS-CAL ersetzt keine reguläre Windows Server CAL. Für einen Benutzer der Remotedesktopdienste werden grundsätzlich sowohl eine Windows Server CAL als auch eine passende RDS-CAL benötigt.
Die wichtigsten Funktionen von Windows Server 2022 Standard
Active Directory Domain Services
Mit Active Directory Domain Services können Benutzerkonten, Computer, Gruppen und Zugriffsrechte zentral verwaltet werden. Mitarbeiter können sich mit einem gemeinsamen Unternehmenskonto an verschiedenen zugelassenen Geräten anmelden.
Über Gruppenrichtlinien lassen sich Sicherheitsvorgaben und Systemeinstellungen zentral festlegen. Dadurch müssen viele Einstellungen nicht einzeln an jedem Arbeitsplatz vorgenommen werden.
Hyper-V-Virtualisierung
Microsoft Hyper-V ermöglicht den Betrieb mehrerer virtueller Server auf einer gemeinsamen physischen Hardware. Die virtuellen Maschinen arbeiten voneinander getrennt und können unterschiedliche Serverrollen übernehmen.
Für die Nutzung von Hyper-V werden ein kompatibler 64-Bit-Prozessor, aktivierte Hardwarevirtualisierung, Second Level Address Translation und ausreichend Arbeitsspeicher benötigt.
Datei- und Speicherdienste
Windows Server 2022 kann als zentraler Dateiserver eingesetzt werden. Ordner, Dokumente und Unternehmensdaten lassen sich über Netzwerkfreigaben bereitstellen und mit abgestuften Benutzerrechten absichern.
Zu den unterstützten Funktionen gehören unter anderem SMB-Dateifreigaben, Speicherverwaltung, Datendeduplizierung und moderne Verschlüsselungsmechanismen.
SMB-Verschlüsselung und SMB-Komprimierung
Windows Server 2022 erweitert die Sicherheits- und Leistungsfunktionen des SMB-Protokolls. SMB-Verschlüsselung kann den Datenverkehr zwischen Server und Client gegen unberechtigtes Mitlesen schützen.
SMB-Komprimierung kann die Übertragung großer Datenmengen beschleunigen, indem Dateien während des Kopiervorgangs komprimiert übertragen werden. Die tatsächliche Verbesserung hängt von Netzwerk, Datentyp und Serverhardware ab.
Secured-Core-Server
Windows Server 2022 unterstützt Secured-Core-Server mit geeigneter Hardware. Dabei werden Sicherheitsfunktionen aus Firmware, Betriebssystem und kompatibler Serverhardware kombiniert.
Je nach System können dazu TPM 2.0, Secure Boot, Virtualization Based Security und der Schutz von Anmeldeinformationen gehören.
Transport Layer Security 1.3
Windows Server 2022 unterstützt TLS 1.3. Das moderne Verschlüsselungsprotokoll kann Netzwerkverbindungen zwischen kompatiblen Systemen und Anwendungen besser absichern.
Ob TLS 1.3 tatsächlich verwendet wird, hängt von der Konfiguration und der Unterstützung durch die beteiligten Anwendungen ab.
Azure Arc und hybride Verwaltung
Windows Server 2022 kann über Azure Arc in hybride IT-Umgebungen eingebunden werden. Dadurch lassen sich lokale Server und Cloudressourcen über gemeinsame Verwaltungs- und Überwachungswerkzeuge organisieren.
Die Nutzung bestimmter Azure-Funktionen kann zusätzliche Microsoft-Dienste, Registrierungen oder kostenpflichtige Abonnements erfordern. Diese Leistungen sind nicht automatisch Bestandteil der Windows-Server-Lizenz.
Windows Admin Center
Windows Admin Center bietet eine browserbasierte Verwaltungsoberfläche für Windows Server. Administratoren können darüber unter anderem Serverrollen, Ereignisanzeigen, Speicher, Netzwerke, virtuelle Maschinen und Updates verwalten.
Die Verwaltung kann lokal oder über einen zentralen Verwaltungscomputer erfolgen.
Server Core oder Server mit Desktopdarstellung
Windows Server 2022 kann je nach Installationsmedium und Edition als Server Core oder mit vollständiger Desktopdarstellung installiert werden.
Server Core
Server Core besitzt keine klassische vollständige Windows-Desktopoberfläche. Die Verwaltung erfolgt hauptsächlich über PowerShell, Windows Admin Center, Server-Manager oder andere Remote-Werkzeuge.
Mögliche Vorteile von Server Core sind:
- Geringerer Speicherbedarf
- Weniger installierte Komponenten
- Kleinere potenzielle Angriffsfläche
- Geringerer Wartungsaufwand
- Weniger Komponenten, die Aktualisierungen benötigen
Server mit Desktopdarstellung
Die Desktopdarstellung bietet eine vollständige grafische Benutzeroberfläche. Sie eignet sich insbesondere für Administratoren, die Serverrollen und Anwendungen bevorzugt über grafische Programme verwalten.
Die gewählte Installationsart sollte vor der Installation festgelegt werden. Ein späterer direkter Wechsel zwischen Server Core und Desktopdarstellung ist nicht ohne Neuinstallation vorgesehen.
Typische Serverrollen
| Serverrolle | Einsatzbereich |
|---|---|
| Active Directory Domain Services | Zentrale Verwaltung von Benutzern, Computern und Gruppenrichtlinien |
| DNS-Server | Namensauflösung im Unternehmensnetzwerk |
| DHCP-Server | Automatische Vergabe von IP-Adressen und Netzwerkeinstellungen |
| Datei- und Speicherdienste | Zentrale Speicherung und Freigabe von Unternehmensdaten |
| Druck- und Dokumentdienste | Zentrale Bereitstellung und Verwaltung von Netzwerkdruckern |
| Hyper-V | Erstellung und Betrieb virtueller Maschinen |
| Webserver IIS | Bereitstellung von Webseiten und internen Webanwendungen |
| Remote Desktop Services | Zentrale Bereitstellung von Desktops und Programmen mit zusätzlichen RDS-CALs |
| Windows Server Backup | Grundlegende Sicherung und Wiederherstellung von Serverdaten |
Windows Server 2022 Standard oder Windows Server 2025 Standard?
| Merkmal | Windows Server 2022 Standard | Windows Server 2025 Standard |
|---|---|---|
| Veröffentlichung | 2021 | 2024 |
| Mainstream-Support | Bis 13. Oktober 2026 | Bis 13. November 2029 |
| Erweiterter Support | Bis 14. Oktober 2031 | Bis 14. November 2034 |
| Mindestlizenzierung | 16 Cores pro Server und 8 Cores pro Prozessor | 16 Cores pro Server und 8 Cores pro Prozessor |
| VM-Rechte der Standard-Edition | Bis zu 2 virtuelle Windows-Server-Instanzen | Bis zu 2 virtuelle Windows-Server-Instanzen |
| Geeignet für vorhandene ältere Infrastruktur | Sehr gut, wenn Anwendungen ausdrücklich für Server 2022 freigegeben sind | Geeignet für neue und langfristig geplante Serverumgebungen |
| Neue Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen | Solide und bewährte Funktionsbasis | Zusätzliche aktuelle Verbesserungen |
Windows Server 2022 kann besonders sinnvoll sein, wenn vorhandene Unternehmenssoftware, Treiber oder Hardware bereits ausdrücklich für diese Version freigegeben wurden.
Für eine vollständig neue Serverumgebung sollte zusätzlich geprüft werden, ob Windows Server 2025 aufgrund des längeren Supportzeitraums und der aktuelleren Funktionen die langfristig bessere Wahl ist.
Produktdetails
| Merkmal | Produktinformation |
|---|---|
| Produkt | Microsoft Windows Server 2022 Standard |
| Edition | Standard |
| Lizenzumfang | 16 Core-Lizenzen |
| Lizenzmodell | Core-basierte Serverlizenzierung |
| Mindestlizenzierung | Mindestens 8 Cores je physischem Prozessor und 16 Cores je Server |
| Virtualisierungsrechte | Bis zu 2 virtuelle Windows-Server-Instanzen nach vollständiger Lizenzierung aller physischen Kerne |
| Physische Installation | Bei Nutzung beider VM-Rechte nur als Virtualisierungshost und für die Verwaltung der virtuellen Systeme |
| Zugriffslizenzen | Windows Server 2022 User CALs oder Device CALs separat erforderlich |
| Remotedesktopdienste | Zusätzliche Windows Server 2022 RDS-CALs erforderlich |
| Architektur | 64-Bit |
| Installationsoptionen | Server Core oder Server mit Desktopdarstellung |
| Lieferform | Digitale Bereitstellung per E-Mail |
| Abonnement | Nicht erforderlich |
| Mainstream-Support | Bis 13. Oktober 2026 |
| Erweiterter Support | Bis 14. Oktober 2031 |
Systemanforderungen für Windows Server 2022
Die benötigte Serverhardware hängt von den installierten Rollen, Anwendungen, Benutzerzahlen und virtuellen Maschinen ab. Die folgenden Werte sind lediglich technische Mindestanforderungen und reichen nicht automatisch für einen produktiven Geschäftsbetrieb aus.
| Komponente | Mindestanforderung |
|---|---|
| Prozessor | Mindestens 1,4 GHz, 64-Bit und kompatibler x64-Befehlssatz |
| Prozessorfunktionen | Unterstützung für NX, DEP, CMPXCHG16b, LAHF/SAHF und PrefetchW |
| Arbeitsspeicher für Server Core | Mindestens 512 MB RAM, für produktive Systeme deutlich mehr empfohlen |
| Arbeitsspeicher mit Desktopdarstellung | Mindestens 2 GB RAM |
| Speicherplatz | Mindestens 32 GB für eine einfache Installation |
| Netzwerkadapter | Ethernet-Adapter mit mindestens 1 Gbit/s empfohlen |
| Firmware | UEFI mit Secure-Boot-Fähigkeit für entsprechende Sicherheitsfunktionen empfohlen |
| TPM | TPM 2.0 für bestimmte Sicherheitsfunktionen und Secured-Core-Konfigurationen erforderlich |
| Hyper-V | Hardwarevirtualisierung und Second Level Address Translation erforderlich |
Empfehlung: Für einen produktiven Unternehmensserver sollten Arbeitsspeicher, Speicherplatz, Netzwerkleistung und Datenträger deutlich über den Mindestwerten liegen. Außerdem sollten redundante Datenträger, eine zuverlässige Datensicherung und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung eingeplant werden.
Upgrade auf Windows Server 2022
Ein direktes Upgrade auf Windows Server 2022 kann abhängig von der vorhandenen Ausgangsversion, Edition, Installationsart und Sprache möglich sein.
Vor einem Upgrade müssen die Kompatibilität der Hardware, Treiber, Serverrollen und eingesetzten Unternehmenssoftware geprüft werden. Nicht jede ältere Anwendung oder jedes Hardwareprodukt wird vom Hersteller für Windows Server 2022 freigegeben.
Vor dem Upgrade sollten mindestens folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
- Vollständige Datensicherung erstellen
- Wiederherstellung der Sicherung testen
- Systemstatus des Servers sichern
- Serverrollen und Netzwerkeinstellungen dokumentieren
- Anwendungs- und Treiberkompatibilität prüfen
- Firmware und Serverhardware aktualisieren
- Ausreichend freien Speicherplatz bereitstellen
- Notfall- und Rückfallplan vorbereiten
- Upgrade nach Möglichkeit zunächst in einer Testumgebung durchführen
Ihre Vorteile beim Kauf bei Zeytech
- Digitale Bereitstellung: Sie erhalten die benötigten Installations- und Aktivierungsinformationen nach erfolgreicher Bestellung per E-Mail.
- 16-Core-Paket: Geeignet für die Mindestlizenzierung eines Servers mit insgesamt höchstens 16 physischen Prozessorkernen.
- Dauerhafte Nutzung: Keine monatlichen oder jährlichen Abonnementkosten für die erworbene Serverversion.
- Rechnung mit Mehrwertsteuer: Sie erhalten eine ordnungsgemäße Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer.
- Beratung zur Core-Lizenzierung: Wir helfen Ihnen bei der Ermittlung der benötigten Core-Lizenzen.
- Beratung zu CALs: Unterstützung bei der Auswahl zwischen User CALs, Device CALs und RDS-CALs.
- Technischer Support: Unser IT-Team unterstützt Sie bei Fragen zur Installation und Aktivierung.
- Bewährte Serverplattform: Geeignet für Unternehmen, die weiterhin auf Windows Server 2022 angewiesen sind.
Häufig gestellte Fragen zu Windows Server 2022 Standard
Reicht das 16-Core-Paket für meinen Server aus?
Das Paket reicht aus, wenn Ihr physischer Server insgesamt höchstens 16 Prozessorkerne besitzt und jeder physische Prozessor mit mindestens 8 Core-Lizenzen abgedeckt ist.
Bei mehr als 16 physischen Kernen müssen zusätzliche Core-Lizenzen erworben werden.
Zählen virtuelle Prozessorkerne oder Threads mit?
Bei der Lizenzierung anhand der physischen Serverkerne werden die tatsächlich vorhandenen physischen Kerne gezählt. Virtuelle Prozessoren und zusätzliche Threads durch Hyper-Threading erhöhen diese Anzahl nicht.
Wie viele virtuelle Server sind erlaubt?
Nach vollständiger Lizenzierung aller physischen Kerne dürfen bis zu zwei virtuelle Windows-Server-Instanzen betrieben werden.
Für jeweils zwei zusätzliche virtuelle Instanzen muss die vollständige Anzahl der physischen Kerne erneut lizenziert werden.
Darf ich den physischen Server zusätzlich verwenden?
Werden beide erlaubten virtuellen Instanzen genutzt, darf die physische Windows-Server-Installation ausschließlich als Virtualisierungshost und zur Verwaltung der virtuellen Maschinen dienen.
Soll die physische Installation zusätzlich produktive Serverrollen übernehmen, stehen nicht gleichzeitig beide Virtualisierungsrechte zur Verfügung.
Sind CALs im 16-Core-Paket enthalten?
Nein. Das 16-Core-Paket enthält grundsätzlich nur die Serverlizenz. Windows Server 2022 User CALs oder Device CALs müssen entsprechend der Anzahl der zugreifenden Benutzer oder Geräte separat erworben werden.
Kann ich Windows Server 2025 CALs verwenden?
Aktuelle Windows Server 2025 CALs berechtigen grundsätzlich auch zum Zugriff auf Windows Server 2022. Eine Windows Server 2022 CAL berechtigt dagegen nicht zum Zugriff auf einen Windows Server 2025.
Benötige ich für Remotedesktop RDS-CALs?
Für die zwei administrativen Remotedesktopverbindungen werden keine zusätzlichen RDS-CALs benötigt, sofern diese ausschließlich zur Serververwaltung verwendet werden.
Für reguläre Benutzerarbeitsplätze oder bereitgestellte Anwendungen über Remote Desktop Services sind zusätzliche RDS-CALs erforderlich.
Ist Microsoft SQL Server enthalten?
Nein. Microsoft SQL Server ist ein eigenständiges Produkt und muss separat erworben und lizenziert werden.
Ist Microsoft Office enthalten?
Nein. Microsoft Office und Microsoft 365 sind nicht Bestandteil von Windows Server 2022. Vor einer Installation auf einem Server oder in einer Remotedesktopumgebung muss außerdem geprüft werden, ob die jeweilige Office-Edition technisch und lizenzrechtlich dafür geeignet ist.
Ist Windows Server 2022 noch sinnvoll?
Windows Server 2022 kann weiterhin sinnvoll sein, wenn vorhandene Anwendungen, Serverhardware oder Unternehmenslösungen ausdrücklich für diese Version freigegeben sind.
Der erweiterte Microsoft-Support läuft bis zum 14. Oktober 2031. Für eine vollständig neue und langfristig geplante Serverumgebung sollte dennoch geprüft werden, ob Windows Server 2025 aufgrund des längeren Supportzeitraums besser geeignet ist.
Kann ich später auf Windows Server 2025 wechseln?
Ein technisches Upgrade kann abhängig von Edition, Installation, Hardware und eingesetzten Serverrollen möglich sein. Für Windows Server 2025 wird jedoch grundsätzlich eine entsprechende Windows-Server-2025-Lizenz benötigt.
Kann Windows Server 2022 als normaler Arbeitsplatz-PC genutzt werden?
Windows Server 2022 mit Desktopdarstellung besitzt zwar eine grafische Oberfläche, ist aber als Serverbetriebssystem für Unternehmensnetzwerke und Serverrollen ausgelegt.
Für einen gewöhnlichen Bürocomputer oder privaten Arbeitsplatz ist Windows 11 Pro normalerweise die geeignetere Lösung.
Vor der Bestellung den Lizenzbedarf prüfen
Kontrollieren Sie vor dem Kauf die genaue Anzahl der physischen Prozessorkerne in Ihrem Server. Die Modellbezeichnung des Prozessors allein ist nicht ausreichend, da unterschiedliche Varianten eines Prozessors verschiedene Kernzahlen besitzen können.
Für eine korrekte Planung sollten folgende Angaben bekannt sein:
- Anzahl der physischen Prozessoren
- Anzahl der physischen Kerne pro Prozessor
- Gesamtzahl der physischen Kerne
- Anzahl der zugreifenden Benutzer
- Anzahl der zugreifenden Geräte
- Anzahl der geplanten virtuellen Windows-Server
- Geplante Nutzung von Remote Desktop Services
- Benötigte Serverrollen und Unternehmensanwendungen
- Kompatibilität der vorhandenen Serverhardware
Unser Team unterstützt Sie gerne bei der Ermittlung des voraussichtlichen Lizenzbedarfs. Die endgültige Lizenzierung muss anhand der tatsächlichen Hardware, Nutzung und der für Ihr Lizenzmodell geltenden Microsoft-Bedingungen erfolgen.
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